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The clean solution

Krisenzeiten überleben

Fischrestaurant Krabbes

Best-Practice Beispiel aus dem Norden Deutschlands: Die Familie packt mit an, die Preise und die Karte werden klein und die Qualität weiterhin hoch gehalten  Den Gästen gefällt's und sie fahren zu Deutschlands erstem Fisch-Drive-In für Fischburger, Curry und Jägerschnitzel.

Kopf hoch und machen

Inhaberin Pamela Krabbe hat viel um die Ohren und einige Sorgen in Zeiten von Corona, denn wie alle Gastronomiebetriebe darf auch sie keine Gäste in ihrem Restaurant bewirten. Aber den Kopf hängen lassen, ist für die couragierte Unternehmerin keine Option. Sie muss harte Entscheidungen treffen. Von ihren sieben Angestellten musste sie sechs in Kurzarbeit schicken. Auf ihren Küchenchef kann die Restaurantinhaberin nicht verzichten. Mit ihm und ihrer Familie will sie einen Minimalbetrieb aufrechterhalten.

Preise runter und Qualität oben halten

Das Restaurant bietet in Coronazeiten für seine Kunden einen Abholservice an. Ganz neu eingerichtet wird ein Lieferdienst. Um das realisieren zu können, müssen auch Frau Krabbes Ehemann und ihr Sohn mithelfen. Die Speisekarte wurde radikal gekürzt und die Preise um bis zu 30 Prozent gesenkt. Um die Kosten für den Wareneinsatz so gering wie möglich zu halten, wird geräucherter anstatt frischer Fisch verarbeitet. Der hält sich länger und kann flexibel verarbeitet werden. Worauf sich die Kunden weiterhin verlassen können, ist die gewohnte Qualität. Das ist der Unternehmerin wichtig.

Drive-In und Vollgas Richtung Zukunft

Das Fenster von der Küche zum Hof wurde zum Drive-In umfunktioniert. Eine Idee, die schon oft im Spaß geäußert wurde, wird nun in der Praxis getestet. Eine Plexiglasscheibe ist kurzerhand installiert worden und schützt so Gastronomen und Abholer gleichermaßen. Die Kunden können ihr Essen direkt im Auto entgegen nehmen. Mit einem leckeren Angebot an Speisen in gewohnter Qualität will das Restaurant Krabbes auch in Zeiten von Social Distancing für seine Kunden da sein. Pamela Krabbe liegt viel daran weiterzumachen, so hofft sie im Gespräch zu bleiben und nach der Krise ihre sechs anderen Angestellten schnellstmöglich wieder an Bord zu holen.

„Die Qualität soll weiterhin stimmen.“

Pamela Krabbe, Inhaberin Restaurant Krabbes Neustadt in Holstein